basta Ratgeber: Hilfe für Opfer

Tipps, für den Fall, dass du bedroht oder angegriffen wirst:

Bleib ruhig!
Versuche ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu geraten. Vermeide möglichst hastige Bewegungen, wenn du bedroht wirst. Die könnten bei deinen Angreifern reflexartige Redaktionen herausfordern. Aber hau ab, wenn du angegriffen wirst.

Versuche, dich nicht wie ein Opfer zu verhalten!
Flehe nicht und verhalte dich nicht unterwürfig. Wenn du dich nicht wie ein „typisches“ Opfer verhältst, bringst du den Täter aus dem Konzept.

| Bild: | Schaffe Aufmerksamheit!
Auch wenn es dir vielleicht peinlich sein mag, werde laut, und sage für alle anderen deutlich und klar, was du willst und was du nicht willst.

Halte Kontakt zum Angreifer oder der Angreiferin.
Stelle Blickkontakt her und versuche, mit dem Angreifer zu reden.

Rede und hör zu.
Sprich ruhig, laut und deutlich über das, was gerade passiert. Hör aber auch zu, was dein Gegner oder deine Gegnerin sagt. Aus den Antworten kannst du vielleicht heraushören, was er oder sie plant und dich darauf vorbereiten.

Beleidige oder drohe den Angreifern nicht.
Du kannst das Verhalten des Täters kritisieren, versuche jedoch nicht, ihn oder sie einzuschüchtern, ihm zu drohen oder ihr Angst zu machen.

Hol dir Hilfe!
Wenn dir niemand zur Hilfe kommt, musst du selbst auf die Menschen zugehen, die gerade in der Nähe sind. Wenn du rufst: „Kann mir mal jemand helfen?“ werden die meisten einfach weitergehen, weil sie sich nicht angesprochen fühlen. Also suche dir den Nächstenbesten aus und sprich ihn an: „Hallo, Sie in der Jeansjacke, würden Sie mir bitte helfen?“ Erkläre, warum du Hilfe braucht. Gerade Erwachsene können bei Auseinandersetzungen unter Jugendlichen nicht unterscheiden, ob es sich um eine „Spaßkloppe“ handelt oder, ob deine Lage wirklich ernst ist.

Zusammenfassung von Texten der » Gewaltakademie Villigst und der » Polizei Bochum.

Eine Liste mit Vereinen und Organisationen, die Hilfe für Opfer anbieten findet Ihr auf der nächsten Seite.