Bist du Mobbing-Opfer?
Du wirst gepiesackt, ausgegrenzt, angeschwärzt, verleumdet, bedroht, gehänselt und schikaniert und deine Angst frisst du in dich hinein. Du hast Angst, in die Schule zu gehen, wirst nervös, gestresst, leidest an Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche oder sogar Depressionen. Das typische Mobbing-Opfer ist in einer Außenseiteposition, weil es in irgendeinem Punkt anders ist als die anderen. Das kann die Herkunft sein, ein Dialekt, andere Interessen als die tonangebende Clique in der Klasse oder auch besonders gute oder schlechte Leistungen. Jungs sind übrigens häufiger betroffen als Mädchen.
Wer mobbt?
Schüler und Schülerinnen, die mobben, sind meistens in der Klassengemeinschaft beliebt und gehören der Clique an, die besonders „in“ ist. Sie sind impulsiv und tonangebend, stehen gern im Mittelpunkt und sind selbstsicher. Jungs tendieren eher zu körperlichen Angriffen, Mädchen sind subtiler und mobben und verletzen mit Worten.
Tipps für Mobbing-Opfer:
Vertraue dich anderen an!
Erzähle einem Freund oder einer Freundin davon, was man mit dir macht, sprich mit deinen Eltern oder einem Lehrer, dem du vertraust. Wenn du dich nicht traust, mit einem Lehrer oder einer Lehrerin zu sprechen, bitte jemanden, es für dich zu tun. Lass dich nicht abwimmeln. Manchmal neigen Lehrer dazu, es nicht wahrhaben zu wollen, dass „so etwas“ in ihrer Klasse oder an ihrer Schule passiert und tun es als „normale Kabbelei“ ab. Was dann? Nicht aufgeben, es gibt mehr als einen Lehrer an der Schule. Du petzt nicht, du suchst dir die Hilfe, die du dringend brauchst. Auch deine Eltern sollten ungedingt mit den Lehrern sprechen und gegebenenfalls das Schulamt informieren.
Denke immer daran: Du bist nicht schuld daran, dass du so behandelt wirst. Du bist in Ordnung. Es liegt nicht an dir, sondern daran, dass die anderen so sind, wie sie sind.
Führe ein Tagebuch!
Vielleicht hilft es dir, ein Tagebuch zu führen und dir deinen Kummer von der Seele zu schreiben. Und wenn es dir schwer fällt, mit jemandem zu reden - lass ihn dein Tagebuch lesen.
Die Nummer gegen Kummer
Vielleicht möchtest du zunächst mit jemandem reden, der dich nicht kennt. Dazu eignet sich zum Beispiel das Beratungstelefon des Kinderschutzbundes. Der Anruf ist für Kinder und Jugendliche innerhalb der Bundesrepublik Deutschland kostenlos. Du kannst dort von Montag bis Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr unter der Telefonnummer 0800 - 111 0 333 anrufen.
Die Mobbing-Hotline
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat eine Mobbing-Hotline eingerichtet, bei der Mobbing-Opfer fachkundigen Rat bekommen und Kontakte vor Ort vermittelt werden. Die Nummer lautet: 01803 10 01 13 (9 Cent Pro Minute aus dem deutschen Festnetz).
Eine Seite von Jugendlichen für Jugendliche » www.schueler-mobbing.de.
Mehr zu lesen gibt’s auf der Internetseite » www.take-care.universum.de.
Du wirst gepiesackt, ausgegrenzt, angeschwärzt, verleumdet, bedroht, gehänselt und schikaniert und deine Angst frisst du in dich hinein. Du hast Angst, in die Schule zu gehen, wirst nervös, gestresst, leidest an Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche oder sogar Depressionen. Das typische Mobbing-Opfer ist in einer Außenseiteposition, weil es in irgendeinem Punkt anders ist als die anderen. Das kann die Herkunft sein, ein Dialekt, andere Interessen als die tonangebende Clique in der Klasse oder auch besonders gute oder schlechte Leistungen. Jungs sind übrigens häufiger betroffen als Mädchen.
Wer mobbt?
Schüler und Schülerinnen, die mobben, sind meistens in der Klassengemeinschaft beliebt und gehören der Clique an, die besonders „in“ ist. Sie sind impulsiv und tonangebend, stehen gern im Mittelpunkt und sind selbstsicher. Jungs tendieren eher zu körperlichen Angriffen, Mädchen sind subtiler und mobben und verletzen mit Worten.
Vertraue dich anderen an!
Erzähle einem Freund oder einer Freundin davon, was man mit dir macht, sprich mit deinen Eltern oder einem Lehrer, dem du vertraust. Wenn du dich nicht traust, mit einem Lehrer oder einer Lehrerin zu sprechen, bitte jemanden, es für dich zu tun. Lass dich nicht abwimmeln. Manchmal neigen Lehrer dazu, es nicht wahrhaben zu wollen, dass „so etwas“ in ihrer Klasse oder an ihrer Schule passiert und tun es als „normale Kabbelei“ ab. Was dann? Nicht aufgeben, es gibt mehr als einen Lehrer an der Schule. Du petzt nicht, du suchst dir die Hilfe, die du dringend brauchst. Auch deine Eltern sollten ungedingt mit den Lehrern sprechen und gegebenenfalls das Schulamt informieren.
Denke immer daran: Du bist nicht schuld daran, dass du so behandelt wirst. Du bist in Ordnung. Es liegt nicht an dir, sondern daran, dass die anderen so sind, wie sie sind.
Führe ein Tagebuch!
Vielleicht hilft es dir, ein Tagebuch zu führen und dir deinen Kummer von der Seele zu schreiben. Und wenn es dir schwer fällt, mit jemandem zu reden - lass ihn dein Tagebuch lesen.
Die Nummer gegen Kummer
Vielleicht möchtest du zunächst mit jemandem reden, der dich nicht kennt. Dazu eignet sich zum Beispiel das Beratungstelefon des Kinderschutzbundes. Der Anruf ist für Kinder und Jugendliche innerhalb der Bundesrepublik Deutschland kostenlos. Du kannst dort von Montag bis Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr unter der Telefonnummer 0800 - 111 0 333 anrufen.
Die Mobbing-Hotline
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat eine Mobbing-Hotline eingerichtet, bei der Mobbing-Opfer fachkundigen Rat bekommen und Kontakte vor Ort vermittelt werden. Die Nummer lautet: 01803 10 01 13 (9 Cent Pro Minute aus dem deutschen Festnetz).
Eine Seite von Jugendlichen für Jugendliche » www.schueler-mobbing.de.
Mehr zu lesen gibt’s auf der Internetseite » www.take-care.universum.de.

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